Faire Textilproduktion in Asien – Ein Schnitt in die richtige Richtung

Asiens Textilindustrie ist wahrlich kein Vorzeigemodell, aber trotzdem werden immer mehr Bestrebungen für eine eine faire Produktionsweise für Mensch und Umwelt gemacht. Die Arbeits- und Lebensverhältnisse der asiatischen Näherinnen sind dank starken Labels teilweise schon merklich verbessert worden. Ein Umdenken muss jetzt einfach auch noch bei den Konsumenten stattfinden.

Bio Baumwolle Produktion Kambodscha

Fortschritt auf dem Feld und in der Fabrik

Fair Wear Foundation – Im Kampf gegen die “textilen” Missstände

Einige asiatische Textilunternehmen sind bereits Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF), die sich für verbesserte Arbeitsstandards, speziell in der Textilindustrie, einsetzt. Wer also in Zukunft durch einen T-Shirts Online Shop stöbert, der sollte auf das FWF Label achten. Wer dem FWF angehören möchte, der muss insbesondere faire Löhne auszahlen und geregelte Arbeitsbedingungen wie ausreichend Ruhepausen sowie Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz schaffen. Knochenarbeit für einen Hungerlohn, siedendheisse, hoffnungslos überfüllte Arbeitsplätze sowie giftige Dämpfe kommen bei der FWF gar nicht erst in Frage. Die Richtlinien der FWF garantierten also den Erhalt der Menschenwürde am Arbeitsplatz, die soziale Absicherung der Näherinnen und den Schutz der Kindheit, denn auch Kinderarbeit ist bei der FWF ein absolutes Tabu. Sollte ein Unternehmen gegen die allgemeinen Vorschriften verstoßen, werden die Misstände entweder beseitigt oder die jeweilige Firma wird umgehend von der Fair Wear Foundation ausgeschlossen.

Das Label FWF überträgt zudem ein Stück Verantwortung auf den Käufer. Er allein entscheidet, ob er die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Näherinnen verbessern oder weiter verschlechtern möchte. Schön, wenn der neue Pulli nur fünf Euro gekostet hat, doch leider unterstützt man mit dem Kauf des Billigprodukts nur die Ausbeutung der Arbeiter. Für ein Shirt einer FWF-Firma muss man zwar schon etwas tiefer in die Tasche greifen, dafür fördert man aber die Bekämpfung der “textilen” Missstände wie Kinderarbeit, existenzbedrohende Hungerlöhne und unmenschliche Arbeitsbedingungen.

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Textilindustrie Asien – Ein mörderisches Geschäft

Sie ist schick, gut verarbeitet und noch dazu unschlagbar günstig – Mode made in Kambodscha. Doch wäre das neue Shirt immer noch das neue Lieblingsteil, wenn sein Träger wüsste, unter welch mörderischen Bedingungen es entstanden ist? Schwer vorzustellen.

Knochenarbeit für einen existenzbedrohenden Hungerlohn

Zehn Stunden harte Arbeit am Stück sind in Kambodschas Textilindustrie derzeit nicht mehr wert als 80 US-Dollar, umgerechnet 78,7 CHF. Mit diesem mickrigem Monatsgehalt könnte der Schweizer Durchschnittsbürger wohl nicht einmal eine Woche auskommen.
Doch der niedrige Lohn ist noch nicht einmal das schlimmste Übel. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen übertreffen jede Vorstellung. Zehn Stunden oder länger in überfüllten, unklimatisierten Hallen an der Nähmaschine zu schuften – diese Zustände werden der Würde des Menschen nicht mehr gerecht. Kreislaufprobleme bis hin zum völligem Zusammenbruch sind die Folge der mörderischen Arbeitsbedingungen. Und dann wirft die harte Arbeit noch nicht einmal genug Geld ab, um die eigene Existenz länger als ein paar Wochen zu sichern.
Doch sobald die Näherinnen ihre Stimme gegen die Ungerechtigkeit erheben, werden Sie mit Gewalt wieder zum Schweigen gebracht. Erst vor kurzem wurden einige Demonstrantinnen während eines Aufstandes von den anwesenden Polizeikräften bedroht und sogar ernsthaft verletzt.

Der Kindheit beraubt

Kambodscha Kinderarbeit

Kinderarbeit in Kambodscha

Aber nicht nicht nur die Erwachsenen haben unter den “textilen” Misständen Kambodschas zu leiden. Selbst die Kleinen, Unschuldigen bleiben nicht verschont. So ist Kinderarbeit in Kambodscha an der Tagesordnung. Anstatt ihre kindliche Freiheit und Unbeschwertheit zu genießen, verbringen sie den ganzen Tag über an der Nähmaschine. Die miserablen Arbeitsverhältnisse lassen sie nicht einmal in Ruhe Kind sein.

Thailand – Massentourismus und einsamen Inseln

Thailand zählt zu den beliebtesten Touristendestinationen weltweit, gerade in Europa und auch bei Schweizern liegt das südostasiatische Land hoch im Kurs, wie Simon Schnellmann vom Schweizer Asienspezialisten travel asia erklärt. Thailand ist zwar mittlerweile in gewissen Gebieten vom Massentourismus überlaufen worden. Dies nicht immer zur Freude von unserer Kundschaft. Gerade Personen, welche Asien noch vor der Jahrtausendwende besucht haben sind teilweise geschockt wenn sie heute wieder an dieselben Orte zurückkehren und ein komplett anderes Gesicht des Ortes vorfinden. In Thailand wurden viele früher idyllische Strände komplett zugebaut und wo vor 10 Jahren kleine Strandbars waren, stehen heute riesige, luxuriöse Hotelkomplexe. Es ist kein Geheimnis, dass die grossen Touristenhochburgen wie Phuket, Ko Samui und Pattaya ihren Charme längst verloren haben.

massentourismus

Massentourismus gib es in Thailand…

einsame Insel

… genauso wie einsame Inseln

Wir weisen unsere Kunden darauf hin und empfehlen je nach Bedürfnis auf andere Destinationen in Thailand auszuweichen. Glücklicherweise gibt es davon noch eine ganze Menge. Schon die Nachbarinseln von Ko Samui, Ko Tao und Ko Phangan, sind vom Massentourismus noch weniger betroffen und es lassen sich immer noch traumhafte einsame Sandstrände vorfinden und es herrscht ein angenehmer, ursprünglicher „Robinson-Groove“ auf den Inseln. Wer es noch etwas abgeschiedener mag und auf Halligalli und Partys verzichten mag, der ist mit den Insel Ko Mak und Ko Muk bestens bedient. Die Mischung des Angebots macht Thailand zur beliebtesten Destination in Südostasien. Einerseits besteht eine für asiatische Verhältnisse perfekt ausgebaute Infrastruktur mit einem grosses Unterhaltungsangebot andererseits lassen sich überall noch kleine Inseln und Resorts entdecken, welche weitgehend unbekannt sind und noch das ursprüngliche, asiatische Inselfeeling garantieren. Nach Thailand reisen ist nach wie vor sehr zu empfehlen!

Tessin – die Südschweiz fasziniert mit traumhaften Badeflüssen

Das Tessin gilt als Sonnenstube der Schweiz und ist bekannt für mediteranes Klima. In rund 3 Stunden erreicht man von Zürich nicht nur Locarno, sondern auch eine komplett andersartige Flora und Fauna. Das italienischsprachige Tessin ist bei Deutschen und Deutschschweizern eine ausserordentlich beliebte Feriendestination. Nebst dem See Lagio Maggiore sind vor allem die Flüsse Maggia und Verziasca die touristischen Anziehungspunkte des Tessins. Die Maggia ist ein eiskalter Bergfluss, welcher sich durch das steinige Flussbett windet und durch auffallend klares Wasser und fantastische Felsformationen zum Baden einlädt. An vielen Stellen ist der Fluss ausreichend tief um darin zu schwimmen. An einigen Stellen sogar so tief, dass man von den umliegenden Felsen zu waghalsigen Sprüngen ansetzen kann. Danach kann man sich auf einem der vielen grossen Felsen wieder an der Sonne aufwärmen. Es seih an dieser Stelle aber auch darauf hingewiesen, dass die Maggia viel harmloser aussieht als sie ist. So weist den auch der Kanton Tessin auf verschiedenen Plakaten auf die grosse Gefahr des Gewässers durch heimtückische Strömungen hin. Es kommen jedes Jahr mehrere Badegäste bei Unfällen in den tessiner Flüssen ums Leben.

Traumhafte, gepflegte Wanderwege, wie kaum sonst auf der Welt

Das Tessin eignet sich auch hervorragend für Wanderungen. In kaum einer anderen Region sind die Wanderwege dermassen liebevoll und schön gepflegt wie in der Südschweiz. Es stehen verschiedenen Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden zur Auswahl. Wie überall in der Schweiz sind die Wege auch hier hervorragend ausgeschildert und ein Verlaufen ist auf den romatischen Bergwegen kaum möglich. Auf vielen Strecken laden authentische “Grottos” zum gemütlichen Verweilen und einer nahrhaften Stärkung ein.

tessin

Atemberaubende Flüsse im Tessin

Tipp für Sri Lanka Reisen

Eco Tours, Nature Tours, Adventure Tours Sri Lanka – Widlife Tours Sri Lanka – Hotels in Sri Lanka – Accommodation in Sri Lanka

The Eco team offers wildlife, nature and adventure tours all around Sri Lanka. They offer you one of Asia’s best travel experiences.

http://www.srilankaecotourism.com/

Savognin, Graubünden

Savognin ist eine kleine Schweizer Gemeinde, welche im Graubünden liegt. Die Ortschaft wurde bekannt, da sie als eine der ersten ein intensives künstliches Beschneiungs-System im Skigebiet installiert hatten. So gingen Bilder von weissen Talabfahrten umgeben von frühlingshaften grünen Wiesen um die Welt. Das Skigebiet gehört sicher nicht zu den besten in der Schweiz, hat sich aber einen Namen mit einer hohen Familienfreundlichkeit gemacht und ist deshalb durchaus empfehlenswert, auch wenn die Schneesicherheit auch heute nur dank vielen Schneekanonen gewährleistet werden kann.

Wir waren diesen Juni in Savognin und haben zum ersten Mal das Sommerangebot der Ortschaft erkundet. Residiert haben wir im Cube Hotel, welches direkt neben der Talstation der Bergbahnen liegt. Das Hotel überzeugt durch ein modernes Design mit vielen Farben und einer Ausrichtung auf eine Sportbegeisterte Kundschaft. Im Eingangsbereich gibt es einen grosszügigen Aufenthaltsbereich, mit Billardtisch und sogar einer hotelinternen Kletterwand. Die Zimmer sind zweckmässig eingerichtet und das Selbstbedingungsrestaurant bietet eine Küche mit durchschnittlicher Qualität. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist aber durchaus okay und das abendliche Buffet ist umfangreich und lecker.

copyright by cube-hotels.ch

copyright by cube-hotels.ch

Sehr zu empfehlen sind die Abfahrten mit den Mountain Cards, welche direkt gegenüber des Cube-Hotels bezogen werden können. Entspannend mit dem Sessellift hochfahren und dann in rasantem Tempo mit den gut kontrollierbaren Karts die Dreckpisten und Strassen runterdonnern. Ein wirklich enormer Spass für Klein und Gross!

Auch der nahegelegene Badesee, welcher übrigens in der Winterzeit ohne Wasser als Parkplatz für die Schneesportgäste dient ist durchaus ein Besuch wert. Die ganze Ortschaft ist auf Familien mit Kindern optimiert, überall gibt es Spielplätze und Freizeitaktivitäten. Spaziert man bis zum Ende des Sees kommt man zu einer Minigolf Anlage, welche ganz ordentliche Bahnen bietet.

Selbstverständlich können auch diverse Wanderungen unternommen werden. Starten kann man direkt im Dorf, oder dann ab der Sessellift Bergstation. Auch ein Downhill Bike Verleih wird im Dorf angeboten.

Savognin ist gerade für Familien mit Kindern sehr gut geeignet und auch Sportbegeistert kommen auf Ihre Kosten. Auch wenn sich Savognin nicht als Dorf mit dem ursprüngliches bündner Charme bezeichnen darf, ist es durchaus einen Besuch wert.

Tipp: Besonders günstige Konditionen für das Cube Hotel haben wir auf Alditours.ch gefunden.

 

Reethi Beach Resort

Mit dem Reethi Beach Resort möchte ich den Anfang für eine Reihe von Erfahrungsberichten und Internet-Recherchen zu paradiesischen Inseln und meinen Traum Reisedestinationen machen. Im Internet bin ich auf diese einzigartige Insel der Malediven gestossen: Das Reethi Beach Resort liegt auf einer kleinen Insel im Baa Atoll, ca. 35 Minuten im Wasserflugzeug mit traumhafter Aussicht von Male entfernt. Die Resortzimmer und Bungalows kommen im klassisch maledivischen Stil daher und basieren mehrheitlich auf natürlichen Baumaterialien. Die Zimmer sind komfortabel eingerichtet und bieten nebst Aircondition einen angenehmen Einrichtungs-Standard. Reethi selbst ist rund 600×200 Meter gross und eine Postkarteninsel par excellence. Tropische Vegetation mit vielen Palmen, umringt von Sandstränden. Die verschiedenen Inselbereiche sind durch verwunschene Dschungel Pfade miteinander verbunden.

Reethi Beach Pardise

Copyright © http://reethibeach.com/

Die Resortleitung macht sich stark im Bereich Umweltschutz und soll in diesem Bereich schon grössere Anstrengungen unternommen haben. Das Reethi Beach Resort erfreut sich einer grossen Anzahl wiederkehrender Stammgäste und ist gerade beim Schweizer Publikum überdurchschnittlich beliebt. Zu diesem Umstand trägt mit Bestimmtheit auch das etwa 30 Meter entfernte, sehr gut erhaltene Hausriff bei, welches sich hervorragend zum Schnorcheln eignen soll. Neben Schnorcheln bietet das Resort einen Tennisplatz, ein Squash Feld und einen Fitnessraum zur Nutzung an. Auch ein gepflegter Wellness Bereich steht der anspruchsvollen Kundschaft zur Verfügung. Das Reethi Beach Resort verfügt über eine eigene, sehr professionelle Tauchschule, welche regelmässig rund 30 verschiedene Tauchgänge anbietet. Ein Angebot welches sich für Taucher jeglicher Erfahrungs-Stufen perfekt eignet.

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